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Seitenzahnfüllungen

 

Die Diskussion über die Schädlichkeit von Amalgam dauert nun schon etliche Jahre an. Dass von Seiten des Gesetzgebers und der Krankenkassen noch keine Lösung gefunden wurde, ist nur eine Kostenfrage.
Wir haben für unsere Patienten schon lange die Konsequenz gezogen: Seit 1994 verarbeiten wir hier in unserer Praxis kein Amalgam mehr!
 
Welche Füllung ist die richtige?
 
Die moderne Zahnheilkunde bietet zur Erhaltung Ihrer Zähne mehrere Möglichkeiten, unter denen Sie wählen können. Diese unterscheiden sich im Hinblick auf Material, Ästhetik und Haltbarkeit. Auch die Kostenunterschiede sind je nach Materialwahl und technischem Aufwand erheblich. Aber man muss genau hinschauen: Der billigste Weg ist nicht zwangsläufig auch der preiswerteste.
 

Kompomere
Dieses Material ist eine Mischung aus Kunststoff (Komposit) und einem Zement (Glasionomer). Kompomere sind insgesamt unkompliziert in der Verarbeitung. Dafür sind sie nicht so stabil und langlebig wie Füllungen aus Kunststoff. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen.

 

Kunststoffe (Komposite)

In unserer Praxis verwenden wir Ceram-X, einen nanokeramischen Kunststoff mit überlegenen Materialeigenschaften. Ein Vorteil von Kunststofffüllungen ist die Möglichkeit, sie vollflächig an der Zahnhartsubstanz zu befestigen. Vor Allem aber lässt sich Kunststoff -im Unterschied zum Kompomer- farblich den natürlichen Zähnen perfekt angleichen. Allerdings ist der Aufwand für eine Füllung aus Kunststoff extrem hoch, weil in vielen einzelnen Schichten modelliert und gehärtet werden muss. Private Krankenkassen tragen diese Kosten vollständig, je nach Füllungsgröße ist von gesetzlich Versicherten eine Zuzahlung zwischen 25€ und 60€ erforderlich.

 

Keramikinlays

Inlays aus Keramik werden ausserhalb des Mundes angefertigt. Nach einem optischen Abdruck wird das Inlay am Computer konstruiert und von der CEREC-Schleifeinheit passgenau in ca. 15 Minuten aus einem fabrikgefertigten Keramikblock gefertigt. Dies bedeutet aber auch höhere Kosten als bei direkten Füllungen. Im Vergleich haben diese Inlays unübertroffene Vorteile: Sie sind sehr lange haltbar, biologisch gut verträglich und bieten zudem eine unübertroffene Ästhetik. Insofern sind sie auf lange Sicht vergleichsweise preiswert. Die Zuzahlung für gesetzlich Versicherte beträgt je nach Größe zwischen 100€ und 150€ für computergefräste Keramikinlays. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig.

 

In Ausnahmefällen wie beispielsweise bei über Hauttestung nachgewiesener Amalgam-Allergie oder akuter Niereninsuffizienz übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für Kunststoff-Füllungen in voller Höhe (nähere Informationen erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse).